Gespräch am 7. Februar 2013:

Ein Text, ein Sinn? Der Koran und seine Bedeutungen

Der Islam braucht eine Aufklärung, heißt es oft. So wie er jetzt ist, kann er gar nicht anders als die alten Texte wörtlich nehmen: Männer sollen ihre Frauen schlagen, wenn sie sich nicht ordentlich benehmen. Dieben soll man die Hand abhacken. Wer die Ehe bricht, soll gesteinigt werden.

Viele Muslime sagen: Der Koran und die Menschenrechte vertragen sich aufs beste. Recht gelesen, sind die Menschenrechte sogar im Koran enthalten. Der Islam braucht keine „Aufklärung“.

Wie also ist der Koran auszulegen? Hat er einen Sinn? Womöglich einen, der auf ewig feststeht? Darüber spricht Wolfgang Reinbold mit Prof. Dr. Thomas Bauer, Arabist und Islamwissenschaftler an der Universität Münster, und mit der Islamwissenschaftlerin Dr. Kathrin Klausing von der Universität Osnabrück.

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Das Gespräch in voller Länge

Wie ist der Koran entstanden?

Der Korantext ist vieldeutig

Der Koran ist kein Rechtstext

Mittelalterliche Islamisten?

Die Salafisten und Wahhabiten stehen nicht auf dem Boden des Islams

Kommentare

Auch wenn Islam vielen Halt, und Trost bietet, und viele Muslime es vorziehen alles was positiv in Quran zu beherzigen, und alles negative einfach zu ignorieren, sollte man bedenken dass: Islam nach werden alle Menschen als Muslime geboren, und werden lediglich von ihren Eltern als Juden, Christen oder sonnst irgendwelche Religion, auch Atheismus, Kommunismus usw. erzogen. (Jesus war, demzufolge Muslim laut Islam) Obwohl Islam nach ihre Entstehung enorm erfolgreich war, und nicht wie die Frühchristen dreihundert Jahre lang verfolgt wurden, herrschte im Islam von Anfang an Zwietracht mit Kampf, Mord und Totschlag um den wahren Kalifen (Sunna vs. Shia), nach außen aber relativ fortschrittlich, von koptischen Christen als Befreier gefeiert, wurden die doch, wie früher die Ägypter von den Römern, von byzantinischen Ostrom ausgebeutet. Als Hassan Dabbach bei „Menschen bei Maischberger“ sagte, das Muslime in einem Land wie die Bundesrepublik Deutschland sich den Gesetzen des Landes unterzuordnen haben, hatte Wolfgang Bosbach sehr richtig gesagt, dass das nur gelte, solange die Muslime in der Minderheit sind. Sind Muslime in der Mehrheit, was für jeden Muslim Pflicht ist nachzustreben (anderen zum Islam zu bringen, Leute des Buches, Juden und Christen zu tolerieren, Götzendiener und Atheisten, wenn nötig, durch das Schwert zum Islam zu zwingen) gelte die Scharia, wo: Die Stimme von Frauen und Andersgläubigen vor Gericht nur halb soviel wert sind als jene eines Muslimen. Übertritt zum anderen Glauben mit dem Tod bestraft wird. Ehebruch, Homosexualität mit Steinigung quittiert wird. Christliche und jüdische Minderheiten besteuert werden (Dimni) Zur Verbreitung von Islam man sich nicht an Absprachen, Versprechungen, Schwuren mit nicht Gläubigen zu halten braucht. Man als verfolgte muslimische Minderheit sogar seinen Glauben leugnen darf, bis bessere Zeiten anbrechen, was in den ehemaligen sowjetischen Republiken mit muslimischen Mehrheiten der Fall war; Jihad in Tschetschenien wurde erst nach dem sowjetischen Bankrott Betrieben, vorher wurde hauptsächlich gekuscht, angesichts Imame von der KGB bezahlt. Toleranz und Multikulti wird von muslimischen Fundamentalisten als Schwäche empfunden, was Messerstechereien von Polizisten wie neulich in Nordrein-Westfalen belegen. Auch dass man in Europa ungestraft zum Islam übertreten kann, wird als immenser Vorteil und Chance für den Islam, keine lobenswerte Eigenschaft, sondern wie gesagt, „Schwäche,“ Eine vorteilhafte Lücke, die sofort gefüllt werde müsse. Passagen im Quran, wo es Muslimen erlaubt sein soll sich von nicht Muslimen zu nehmen was man braucht, für Diebstahl von hab und gut von Muslimen sich die Hand abgehackt bekommt, soll auch im Quran zu lesen sein. Das Obige war meine Reaktion auf eine "Menschen bei Maischberger" Sendung.

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