Gespräch am 2. Februar 2017:

Fatwas für Deutschland

Als das Wort zum ersten Mal in den Zeitungen stand, ging es um ein Todesurteil: die Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie. Seither haben Fatwas in Deutschland einen schlechten Ruf. Dabei sind sie mehr und anderes als Todesurteile. Rechtsgutachten zu Fragen des muslimischen Lebens werden so genannt.

Heute sind wir Zeugen eines Fatwa-Booms. Immer zahlreicher werden die Internetseiten, auf denen Muslime Fragen zu ihrem religiösen Alltag stellen können.

Nicht alle dieser Gutachten sind seriös. Wer steckt hinter ihnen, und welche Rolle spielen sie im muslimischen Alltag? Darüber spricht Wolfgang Reinbold mit den islamischen Theologen Dr. Hakki Arslan von der Universität Osnabrück und Dr. Hakan Aydin von der Universität Münster sowie mit dem Islamwissenschaftler Jens Kutscher.

Die Einladungskarte finden Sie hier.

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