Gespräch am 2. Februar 2017:

Fatwas für Deutschland

Als das Wort zum ersten Mal in den Zeitungen stand, ging es um ein Todesurteil: die Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie. Seither haben Fatwas in Deutschland einen schlechten Ruf. Dabei sind sie mehr und anderes als Todesurteile. Rechtsgutachten zu Fragen des muslimischen Lebens werden so genannt.

Heute sind wir Zeugen eines Fatwa-Booms. Immer zahlreicher werden die Internetseiten, auf denen Muslime Fragen zu ihrem religiösen Alltag stellen können.

Nicht alle dieser Gutachten sind seriös. Wer steckt hinter ihnen, und welche Rolle spielen sie im muslimischen Alltag? Darüber spricht Wolfgang Reinbold mit den islamischen Theologen Dr. Hakki Arslan von der Universität Osnabrück und Dr. Hakan Aydin von der Universität Münster sowie mit dem Islamwissenschaftler Jens Kutscher.

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Was ist eine Fatwa?

Welche Regeln muss ein Mufti beachten

Fatwas im Internet

Fatwas und Scharia - wie passt das zum deutschen Recht?

Fatwas - typische Fragen

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Kommentare

Geschrieben von Schariabeauftragter am
Da Mohammeds Wort im Koran gottgegeben ist (inkl. Abrogation und Interpretationsspielräumen für Taquiya) und nie verändert werden darf http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=419065 und mit Feuer und Schwert aus dem 'Haus des Islam' ins 'Haus des Krieges' gebracht werden MUSS (religiöse Pflicht), kann der Islam bzw. können seine Anhänger gar nicht anders, als Selbstmordattentäter zumindest ideell zu unterstützen und sie gewähren zu lassen. Das wird jedoch auch von islamischen Akademikern geleugnet, weil: a) sie als weiteres göttliches Gebot Taquiya üben sollen und dürfen und b) weil sie sonst als Apostaten in Lebensgefahr schwebten. Man darf ihnen also als Ungläubiger nicht glauben, denn sie sind dem Ungläubigen nie zur ehrlichen Auskunft verpflichtet.

Geschrieben von emad mohamed am
es gibt in Kairo innternationales Zentrum für Rechtsgutachten für alle Muslime in der ganyen Welt an der alazhar Institution

Geschrieben von R. Goldstein am
Wie wird man, lieber Schariabeauftragter, zum Islamexperten? Was haben Sie überhaupt studiert, dass Sie ein solches Unwissen wiedergeben können? Vielleicht Jus und PoWi? Sie suchen sich einfach im Internet irgendwelche Seiten, die Lügen über den Islam erzählen und beten diese herunter. Ich räume mal mit dem Schwachsinn auf. Was die Abgrogation betrifft: Diese gilt nur für Verse innerhalb einer Sure des Korans, jedoch niemals ganz für den Koran. Die Taqiyyah darf nur vom Muslim angewendet werden, wenn das Leben eines Muslims unmittelbar durch Nichtmuslime bedroht ist, Beispiel: In einem Krieg kommt ein Fremder zu einem Muslim und er hält dem Muslim die Pistole vor dem Kopf und der Fremde fragt den Muslim, ob er ein Muslim sei. Der Muslim darf dann die Frage verneinen, da das Leben des Muslims auf dem Spiel steht. Sura 16, Vers 106 besagt: "Wer Allah verleugnet, nachdem er zuvor an Ihn den Imanverinnerlicht hat - ausgenommen der, der unter Zwang steht, während sein Herz mit Iman erfüllt ist - wer also (seine) Brust dem Kufr öffnet, über die kommt der Zorn Allahs, und ihnen wird schwere Strafe zuteil." Eine Erklärung: Mit Ausnahme derjenigen, die Zwang ausgesetzt sind und nur ein Lippenbekenntnis zum Kufr ablegen, indem sie aber den Iman verinnerlicht haben. Es wird berichtet, dass die Götzendiener 'Ammar ibn Jaasir gefangen nahmen und folterten, bis sie ihr Ziel erreicht hatten. Da klagt dieser beim Propheten Muchammed, Allahs Segen und Frieden auf ihm, sein Leid, und dieser fragte ihn: „Wie befand sich dein Herz?" Er antwortete: „Es war beruhigt im Iman." Da sagte der Prophet Muchammed, Allahs Segen und Frieden auf ihm, Wenn sie es wieder tun, so darfst du es wiederholen." Dies wurde als Erlaubnis verstanden." Sich vor solchen Menschen zu schützen - wie in den Beispielen wiedergegben - das ist noch lange keine Apostasie. Was den Selbstmord betrifft, Sure 4, Vers 29 besagt eindeutig: "O die ihr den Imaan verinnerlicht habt! Bringt euch nichtgegenseitig in betrügerischer Art und Weise um euer Hab und Gut, sondern treibt Handel im gegenseitigen Einvernehmen. Und tötet nicht euch selbst. Wahrlich, Allah ist barmherzig gegen euch." Dieser Vers verbietet eindeutig Selbstmord. Es gibt den Hadith, der besagt: "Abu Huraira (ra) berichtete, dass der Prophet (sas) sagte: „Wer sich von einem Berg stürzt und sich dadurch umbringt, der wird ins Höllenfeuer stürzen und darin in aller Ewigkeit bleiben; und wer Gift einnimmt und sich dadurch umbringt, der wird sein Gift in seiner Hand tragen und es im Höllenfeuer trinken und darin in aller Ewigkeit bleiben; und wer sich mit einem Messer tötet, der wird sein Messer in seiner Hand tragen und es im Höllenfeuer in seinen Bauch führen und darin in aller Ewigkeit bleiben.“ (Bu, Mu)." Noch zwei Hadithe gefällig: "al-Hasan berichtete: „Dschundub (ra) berichtete uns in dieser Moschee, und wir haben es weder vergessen noch Bedenken, dass Dschundub über den Propheten (sas) eine Lüge spricht, dass der Prophet sagte: »Ein Mann litt an Verletzungen und beging deshalb Selbstmord. Allah sagte dazu: „Mein Knecht nahm sich das Leben und ist Mir damit zuvorgekommen; Ich verwehre ihm das Paradies.« (Bu)." “Wahrlich, wer sich selber tötet, dann wird er sicher in der Hölle bestraft werden, wo er für immer bleiben soll.” (Bukhari, 5778 und Muslim 109 und 110)" Im Islam ist Selbstmord strikt verboten und wird sehr streng bestraft. In der Bibel sind Selbstmordattentate legitimiert, siehe Richter 16:26-30. Der Gott der Bibel hatte niemals Selbstmordattentate veurteilt. Zusammengefasst: Taqiyyah ist nur bei unmittelbarer Lebensgefahr erlaubt und da bleibt der Muslim Muslim. Selbstmordattentäter fahren direkt zur Hölle. Auch wenn es Hobbygelehrten und selbstberufene Islamexperten dies ungern hören wollen. In einem wissenschaftlich-aufgeklärten Europa sollte Ihre Expertise mehr sein als das, was Sie von sich gegeben haben, lieber Schariabeauftragter.

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