Gespräch am 14. April 2016:

Streit ums Beten. Brauchen wir Gebetsräume in Schule und Universität?

In vielen Universitäten sind in den letzten Jahren Gebetsräume und Räume der Stille eröffnet worden. Der geplante Vertrag des Landes Niedersachsen mit den islamischen Verbänden regt dies nun auch für die Schule an.

Seither gibt es Streit. Kritiker monieren, muslimische Gebetsräume hätten in der Schule nichts zu suchen. Bestärkt fühlen sie sich durch Nachrichten über schlechte Erfahrungen mit Gebetsräumen in den Universitäten.

Wie sinnvoll sind Gebetsräume in Schule und Universität? Welche Rolle soll die Religion in der öffentlichen Bildung spielen? Darüber spricht Wolfgang Reinbold mit der Vorsitzenden des Rates muslimischer Studierender und Akademiker, Hatice Durmaz, der evangelischen Religionspädagogin Dr. Ingrid Wiedenroth-Gabler und dem Landes-geschäftsführer des Humanistischen Verbands Niedersachsen, Jürgen Steinecke.

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Das Gespräch in ganzer Länge

Ein Frauenbereich in einem Raum der Stille?

Sind Staatsverträge mit Religionsgemeinschaften noch zeitgemäß?

"Ungläubige"? So dürfen wir nicht reden!

Kommentare

Geschrieben von Rudolf Ettwein am
Wohin soll der Weg in Deutschland gehen? Immer mehr Christen treten aus der Kirche aus weil sie die Kirchensteuer sparen wollen. Sie stehen zwar zum christlichen Glauben wie sie sagen, aber eben nicht zur Organisation Kirche. Daher erscheint es mir geboten - jegliche Glaubenslehre aus den Schulplänen zu nehmen und mit dem Fach "Ethik" den Schülern die nötige Lehre des Glaubens zu vermitteln. Hierzu braucht es dann keine Gebetsräume und dergleichen - ein Aufenthaltsraum für alle unabhängig von Herkunft und Konfession. Der Gedanke der Politik - über die Glaubenslehre in der Schule einen grundgesetzkonformen Islam vermitteln zu können ist eine Hoffnung die nicht in Erfüllung gehen wird. Denn die Macht der Eltern oder der Prediger wird immer grösser sein. Die von den Vätern des Grundgesetzes aufgenommenen Regeln gingen von den christlichen Religionen aus, denn dieses war damals ihr Umfeld. Extermgruppen, die unsere Gesellschaft nicht akzeptieren und hierzu sich auf den Glauben berufen haben hier nichts verloren.

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